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Berichte aus Ungarn
Viktor Orbán: »Ihr wolltet die Migranten, wir nicht«
Interview des ungarischen Ministerpräsidenten mit »Bild«
»Ihr wolltet die Migranten, wir nicht« lässt der ungarische Ministerpräsident die Leser der Bild-Zeitung wissen. In einem am 8. Januar erschienenen Interview legt Viktor Orbán seine Meinung über die illegalen Einwanderer dar. »Wir betrachten diese Menschen nicht als muslimische Flüchtlinge. Wir betrachten sie als muslimische Invasoren.« Eine Integration sei nach ihm nicht zu erwarten, denn »die christliche und die muslimische Gesellschaft werden sich nie verbinden.« Deshalb werde Ungarn auch künftig keine Flüchtlinge aufnehmen. Eine weitere Zuwanderung lehnt er grundsätzlich ab, denn das Volk wolle sie nicht.
In Zusammenhang mit der Zuwanderungswelle 2015 ging Orbán mit Deutschland hart ins Gericht. Er verstehe nicht, wie Chaos, Anarchie und das illegale Überschreiten von Grenzen als etwas Gutes gefeiert werden konnte. Orbán bekennt sich allerdings auch deutlich zum europäischen Gedanken: »Die EU ist ein wunderbares Projekt, in dem wir gerne Teil sind und bleiben werden.«
Das Exklusivinterview der Bild-Zeitung sorgte in deutschen Medien für ein weites Echo.

Ungarndeutsche im Aufwind

Ungarndeutsche Wählerliste für die Parlamentswahlen
Am 8. April 2018 finden die Parlamentswahlen in Ungarn statt. Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) tritt mit einer eigenen, ungarndeutscher Landesliste an. Das Motto lautet »Ungarndeutsch. Steh’ dazu!« Das Ziel ist es, einen vollberechtigten, ungarndeutschen Abgeordneten ins Parlament zu wählen.
Emmerich Ritter ist derzeitig der Sprecher der Ungarndeutschen im ungarischen Parlament. Er führt auch die Landesliste der Ungarndeutschen bei der anstehenden Parlamentswahl an. Er hat derzeitig den Status eines Sprechers der Ungarndeutschen im Parlament.
Ein vollberechtigter ungarndeutscher Abgeordneter könnte sich intensiver für die Interessen und Belange der ungarndeutschen Gemeinschaft einsetzen. Er könnte seine Stimme nicht nur bei Gesetzesvorhaben geltend machen sondern auch selbst Gesetze initiieren. In allen Fragen, die Ungarndeutsche betreffen, könnte er sein Wort erheben. Die Ungarndeutschen könnten damit »Geschichte« schreiben.
Für die Wahl müssen sich die ungarndeutschen Wähler im Wählerverzeichnis als solche Ungarndeutsche registrieren lassen. Die Registrierung und die Modifizierung auf der ungarndeutschen Wählerliste sind auf der Internetseite des Wahlbüros (www.valasztas.hu) jederzeit möglich. Bisher haben sich, über die vorgenannte Webseite, knapp 40 000 Personen in die ungarndeutsche Wählerliste eintragen lassen, die aber nur bei den 2019 fälligen Wahlen der deutschen Selbstverwaltungen abstimmen können oder wollen.
In der deutschen Liste für die Parlamentswahlen sind nur knapp 16 000 Personen (Stand Oktober 2017) registriert. Wenn sich auf der Liste alle auch für die Parlamentswahlen registrieren lassen und auch zur Wahl gehen würden, könnte ein ungarndeutscher Abgeordneter ins Parlament einziehen.
Johann Geigl
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