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Kultur

Paul Hörbiger erinnert sich an Budapest

Ein Gastspiel in Passau
Paul Hörbiger (links) als Kagler und Ferry Seidl als Graf Zedlau in »Wiener Blut«
Der Tenor Ferry Seidl, der früher oft mit Stars zusammen auf der Bühne auftrat, erzählt nachfolgend eine kleine schöne Geschichte über Paul Hörbiger, den er in Passau traf.
Ich möchte heute über meinen »Kutscher« Paul Hörbiger erzählen. Wir spielten im Sommer 1974 in Passau bei den Europäischen Wochen in der Nibelungen-Halle »Wiener Blut«. Paul Hörbiger sprach beim Abendessen meine Frau in akzentfreiem Ungarisch so an: »Nagyságos asszonyom, én Budapesten születtem«, zu Deutsch: Gnädige Frau, ich wurde in Budapest geboren. Der sonst so wortkarge Star (er wirkte in 300 Filmen mit) fing auf Ungarisch wie ein Wasserfall an zu erzählen. Er und sein ebenso berühmter Bruder Attila Hörbiger kamen im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts in der ungarischen Hauptstadt zur Welt, denn ihr Vater, ein Tüftler und Erfinder, fabrizierte sein Patent in der Budapester Maschinenfabrik Lang (Láng-Gépgyár). Die Brüder gingen dort auch in die Elementarschule, so erlernten sie ein akzentfreies Ungarisch. Wenn sie später zusammen feierten, sprachen sie immer Ungarisch miteinander.

Er erzählte uns auch, wie es war, als Kaiser Franz Joseph, der auch König von Ungarn war, zu Besuch nach Budapest kam: »Wir standen in der Menge und schrien uns die Hälse heiser: Éljen a király, éljen a király – Es lebe der König!«

Ferry Seidl
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