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Die aktuelle Ausgabe 3/2017 mit folgenden Themen:
Titelthema

»Ich war 16 Jahre alt. Und in einer einzigen Nacht wurde ich erwachsen«

TitelthemaMit einem Theaterstück an die Vertreibung der Ungarndeutschen zu gedenken, das hat in Soroksár eine inzwischen schöne Tradition. Noch gut in Erinnerung ist die eindrückliche Inszenierung, mit der man die Vertreibung am Originalschauplatz nachgestellt hat: vom Aushang der Listen, über die Räumung der Häuser, die Reihe der Wagen auf dem Weg zum Bahnhof und schließlich das Besteigen der Eisenbahnwaggons und die Abfahrt in eine ungewisse Zukunft. 2006 trieb diese Inszenierung den Besuchern die Tränen in die Augen. Die Antal-Grassalkovich-Schule ließ sich im letzten Jahr zum siebzigjährigen Gedenken an die Vertreibung zu einem neuen Theaterstück inspirieren. Nun waren es Schüler, die sich an die Vertreibung erinnerten und das Thema in einem Theaterstück verarbeiteten. Bei der Feier zum Gedenken an die Vertreibung der Ungarndeutschen zeigten die Schüler das Stück nun in München und wieder zeigte sich das Publikum ergriffen.
Rückblick
Ortsgemeinschaft der Ungarndeutschen in Süßen
RückblickAnlässlich unseres traditionellen Kaffeenachmittags am Sonntag, 23. Oktober erwarteten wir auch diesmal wieder Gäste aus unserer Partnerstadt Großturwall (Törökbálint). Unsere Freunde vom dortigen Schwäbischen Verein und der Deutschen Selbstverwaltung kamen am späten Freitag Nachmittag in Süßen an. Nach der Quartierverteilung klang der Tag dann beim gemütlichen Beisammensein mit Abendessen aus.

Am Samstag traf man sich dann um 10 Uhr beim Ehrenmal am Friedhof Stiegelwiesen zu einer Gedenkstunde anlässlich der Vertreibung der Ungarndeutschen vor 70 Jahren. Der Vorsitzende der Ortsgemeinschaft, Markus Czinszky, erinnerte in seiner Rede an das damals begangene Unrecht und die Vertreter vom Schwäbischen Verein, der Deutschen Selbstverwaltung, dem Lendvai Männerchor und des Jugendgemeinderates aus Törökbálint umrahmten die Feier mit Gedichten und Liedern auf deutsch und ungarisch.
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Kultur
Verwickelte Liebesgeschichte in exotischem Ambiente
Paul Abrahams Operette »Die Blume von Hawaii« an der Oper Dortmund
KulturEin Detail aus dem tragischen Leben des Komponisten nimmt die Neuinszenierung von Paul Abrahams Operette »Die Blume von Hawaii« als Aufhänger. Es wird berichtet, dass Abraham in New York aufgegriffen wurde, wie er mitten auf einer Kreuzung ein imaginäres Orchester dirigierte. Auch diese Szene erleben wir in Dortmund. Doch zunächst wähnt der Komponist die Klänge seiner Operette »Die Blume von Hawaii« von einem Schiffsorchester zu hören, während das Publikum auf die Seitenfront eines riesigen Ozeandampfers schaut. Das nimmt der Komponist zum Anlass einem anderen Passagier von seiner schönen Operette zu erzählen. Der Vorhang öffnet sich und der Komponist setzt seine Operette in Szene. Er nimmt dann sogar selbst die Rolle des Gouverneurs von Hawaii an, während der andere Passagier gegen seinen Willen als Jim Boy einspringen muss. Das Bühnenbild zaubert uns derweilen eine exotische Showbühnenkulisse herbei, in der viele Details wie stilisierte riesige Koffer, vergrößerte Kofferaufkleber und Reiseplakate an die legendären Atlantiküberquerungen erinnern.
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Zum Feierabend
Der Kantor und Komponist Josef Schober
FeierabendJosef Schober wurde aus der ersten Ehe des Johannes Schober am 1. Mai. 1841 in Gödre geboren, seine Mutter war eine geborene Anna Utzeli.

Ein Zeitungsartikel im Sonntagsblatt von 1927 würdigte Josef Schober zu dessen zehnjährigem Todestag. Verfasser war Johannes Pfundstein aus Fünfkirchen, der den Kanton wohl gut gekannt hat. Er schrieb: »Schon als kleiner Knabe zeigte er für die Musik eine große Vorliebe und ein ausgeprägtes Talent. Der damalige Gödreer Dorfkapellmeister, dem der musikalisch veranlagte Knabe aufgefallen war, führte ihn in die ersten Geheimnisse der Tonkunst ein. In den Jahren 1850 ist es ihm auch gelungen sich in die Lehrerbildungsanstalt Fünfkirchen (Pécs) einschreiben zu lassen. In dieser Anstalt befasste man sich viel mit Musik und Kompositionslehre. Doch leider musste er sein Studium nach kurzer Zeit beenden.
Personalien
Höchste Auszeichnung »Für das Ungarndeutschtum des Komitats Bekesch« an einen echten Brückenbauer
PersonalienIm November 2016 fasste die Komitatsversammlung in Békéscsaba den einstimmigen Beschluss, Joschi Ament aus Sinsheim für seinen vielfältigen Einsatz zum Wohle um die Kontakte zwischen den Eleker Gemeinschaften in Ungarn und Deutschland mit der höchsten Auszeichnung für das Deutschtum des Komitats Békés zu würdigen.

Die Ehrung und Preisverleihung fand am 16. Dezember 2016 in der südostungarischen Kleinstadt Battonya statt. In einer vollbesetzten Stadthalle überreichten Richárd Tircsi, Abteilungsleiter für Minderheitenkontakte im Staatsministerium für Humanressourcen und nationale Minderheiten in Budapest und Mihály Zalai, Präsident der Regionalregierung des Komitats Békés vor etwa 100 geladenen Gästen die Urkunde und Verdienstmedaille an Joschi Ament.
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