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Die aktuelle Ausgabe 02/2012 mit folgenden Themen:
Titelthema
Ungarn in den Schlagzeilen
So oft hat es Ungarn noch nie in die Schlagzeilen der internationalen Presse geschafft. Häufig wurde Ungarn sogar Platz auf der Titelseite eingeräumt. Allerdings waren es nicht gerade gute Meldungen, die über Ungarn zu lesen waren. Schon vor einem Jahr war die Politik der ungarischen Regierung immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Mal wurde das neue Mediengesetz kritisiert, mal bemängelt, dass die neue Verfassung zu schnell durch das Parlament »gepeitscht« worden sei.
Rückblick
10 Jahre Pomázer Kultur- und Förderverein Oberhausen-Rheinhausen
Als diese zehn Jahre in Pomáz im Oktober 2001 mit drei Bussen aus Oberhausen-Rheinhausen gewürdigt wurden, waren die damaligen Gäste von der Gastfreundlichkeit und deren Mentalität so angetan, dass man spontan, wieder zu Hause angekommen, eine Idee in die Wirklichkeit umsetzen wollte; nämlich einen Kultur- und Förderverein Pomáz zu gründen.
Leben in Wemend (Véménd) am Ende des Ersten Weltkriegs
Ausstellung historischer Fotos aus dem Janus-Pannonius-Museum in Ulm
Ein bemerkenswerter Schatz historischer Fotos ist gerade im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm zu sehen. Mitten im Ersten Weltkrieg fotografierte der Lehrer Béla Hernai der kleinen Gemeinde Wemend (Véménd) die Bewohner seines Dorfs. Fast wie ein Profi gruppierte er die Personen. Allerdings entstanden die Bilder nicht im Atelier sondern in der lebensechten Umgebung der Menschen. Natürlich präsentierten sich die Mädchen und Frauen im Sonntagsstaat. Viele Soldaten sind darunter. Wir sind eben mitten im Krieg.
Nach der Vertreibung aus Wudigess (Budakeszi) am 19. März 1946 fanden die jungen Leute am leichtesten ihren Weg, der für sie jedoch gleichfalls wie der der Älteren steinig war. Dieses schwere Schicksal der Vertreibung bestimmte das ganze Leben vieler unserer Eltern, Großeltern und der Jahrgänge, die damals als Kinder und Jugendliche in der alten Heimat zu Hause waren.
Personalien
Ehrennadel in Gold für ungarndeutsche Persönlichkeiten
Auf der ungarndeutschen Neujahrsgala in Fünfkirchen (Pécs) am 14. Januar wurde wurde die höchste Auszeichnung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen verliehen Die Ehrennadel in Gold für das Ungarndeutschtum überreichte der Vorsitzende Otto Heinek an Dr. Wendelin Albert, Dr. Maria Erb und Géza Hambuch.
Dr. Wendelin Albert wurde 1936 in Waschludt geboren, als Jugendlicher war er Mitglied des Gemischtchores in Waschludt (Városlöd).