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Berichte aus Ungarn
Corona
Die anfänglichen Fortschritte bei den Impfungen in Ungarn verlangsamten sich im Sommer. Dann kamen die Impfungen nur noch langsam voran. Im November nahm Corona in Ungarn eine geradezu dramatische Entwicklung. In der auf die Bevölkerungsgröße bezogenen Zahl der Todesopfer lag Ungarn nicht nur in der europäischen Union sondern sogar weltweit an der Spitze. Auch die Zahl der Neuerkrankungen schnellte nach oben.

Rückgang der Produktion
Die Zahlen der industriellen Produktion in Ungarn sind im Oktober 2021 stark zurückgegangen. Die Produktion war in diesem Monat um 3,4 Prozent niedriger als im Oktober 2020. Es war schon der dritte Monat des Jahres mit negativen Werten. Schon im September 2021 hatte sich eine negative Tendenz abgezeichnet. Im Gegensatz zu den Produktionssteigerungen im Lebensmittelbereich brach der Fahrzeugbau völlig ein. Das lag an Lieferschwierigkeiten von Zulieferfirmen. Auch andere Branchen wie elektronische und optische Geräte hatten eine niedrigere Produktion als sonst.

Fundan-Campus
Hatte der Budapester Oberbürgermeister Gergély Karácsony noch Anfang Dezember mitgeteilt, dass das Projekt Fundan-Campus aufgegeben worden sei, war aus Regierungskreisen zu hören, dass das Projekt ausgeführt werden soll. Es handelt sich um einen Campus der chinesischen Fundan-Universität. In Budapest schwelt der Streit um die sog. Studentenstadt, die 8000 Studenten Wohnungen bieten soll.

Kein Veto

In Budapest soll 2023 die Leichtathletikweltmeisterschaft stattfinden. Die politische Ausrichtung war bisher so, dass die Regierung die Weltmeisterschaft haben wollte, Budapests Oberbürgermeister Gergély Karácsony aber dagegen war. Nun kündigte er an, dass er doch kein Veto einlegen wolle. Seine Bedingungen dafür waren, dass die Regierung 10 Milliarden Forint (27,3 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt hat und das Grundstück nicht an die Stiftung Fundan-Universität überträgt. In Budapest wird für die Weltmeisterschaft gerade für 204 Milliarden Forint (557 Millionen Euro) ein neues Stadion gebaut.

Lichter-Straßenbahnen
In Budapest gab es auch im Dezember 2021 wieder weihnachtlich geschmückte Lichter-Straßenbahnen. Nun waren sechs Straßenbahnen und eine Zahnradbahn mit Weihnachtsbeleuchtung unterwegs. Auch die Vorortbahn HÉV nach Sankt Anddrä (Szentendre) setzten einen festlich beleuchteten Zug ein.

Neues ethnografisches Museum

Das ethnografische Museum soll im Frühjahr sein neues Gebäude am Stadtwäldchen (Város liget) beziehen. Mit 7000 Quadratmeters soll im neuen Gebäude wesentlich mehr Fläche zur Verfügung stehen als im alten Gebäude beim Parlament. Das Museum entsteht am Ende des Városligeti fasor auf einem ehemaligen Parkplatz. Das Architekturbüro Napur hat das Gebäude in Form zweier begrünter Rampen entworfen.

Großbrand in Budapest
Lagerhausbrand in Angyalföld In einem Lagerhaus in der Fáy utca im Stadtviertel Angyalföld (XIII. Bezirk) brach in der Nacht vom 10. auf den 11. Dezember 2021 ein Großbrand aus. Mehrere Feuerwehreinheiten rückten zur Brandbekämpfung, die sich durch schwelende Kunststoffe als schwierig erwies. Namensgeber ist der Salamihersteller Pick.

Pickarena
Die neue Pickarena in Szeged wurde am 9. Dezember 2021 eröffnet. Die neue Sportund Veranstaltungsanlage, in der sportliche Ereignisse, Konzerte und sonstige Großveranstaltungen stattfinden sollen, kostete 29,3 Milliarden Forint.

Bußgeld für Telekom
Wegen Irreführung der Verbraucher muss die ungarische Telekom (Magyar Telekom) ein Bußgeld in Höhe von 310 Millionen Forint (ca. 850000 €) bezahlen. Die ungarische Wirtschaftswettbewerbsbehörde GVH verhängte dieses Bußgeld. Hintergrund ist, dass die ungarische Telekom mobile Internetpakete mit Pauschalpreis als unbegrenzt beworben hat obwohl eine Mengenbegrenzung enthalten war. Den betroffenen Kunden muss die ungarische Telekom nach Verlangen der GVH eine zusätzliche Datenmenge von 4 Gigabyte zur Verfügung stellen.

Vizejustizminister zurückgetreten
Wegen seiner Verwicklung in einen Koruptionsfall, in dem die Generalstaatsanwaltschaft wegen Bestechung ermjttelt, ist der stellvertretende Justizminister Dr. Pál Völner, zurückgetreten. Völner ist Parlamentsabgeordneter und Staatssekretär. Die Generalstaatsanwaltschaft hat beim Parlamentspräsidenten beantragt die Imunität aufzuheben. Gegen zwölf Verdächtige wird derzeit ermittelt.
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