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Titelthema

Eine lebendige Patenschaft

54. Bundesschwabenball in Gerlingen
Die Lochberg-Tanzgruppe aus Schambek (Zsámbék) beim 54. Bundesschwabenball.
Foto: kjl
Auf das vierzigjährige Bestehen der Patenschaft über den Landesverband Baden-Württemberg der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn kann die Stadt Gerlingen in diesem Jahr zurückblicken. Der 54. Bundesschwabenball in Gerlingen am 16. Mai stand natürlich ganz unter dem Zeichen des Jubiläums »40 Jahre Patenschaft der Stadt Gerlingen«. Zu der lebendigen Patenschaft gratulierte Staatssekretär Rudolf Köberle im Namen der Landesregierung von Baden-Württemberg. Dass es sich um eine lebendige Patenschaft handelt, bewies die Großveranstaltung in der Gerlinger Stadthalle wieder einmal.

Die Gäste begrüßte Gerlingens Bürgermeister Georg Brenner. Unter den zahlreichen Ehrengästen waren auch der ungarische Honorarkonsul Rolf Kurz, der Europa-Abgeordnete Rainer Wieland, der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Stehmer, der Land-tagsabgeordnete Klaus Herrmann, der Landesvorsitzende der Jungen Union, Steffen Bilger, der Direktor des ungarischen Kul-turinstituts in Stuttgart, Tibor Keresztury, Bürgermeister Günther Frank von Eislingen, der Ehrenbundesvorsitzende der Lands-mannschaft der Deutschen aus Ungarn, Dr. Friedrich A. Zimmermann, der Landevorsitzende der LDU in Bayern, Hans Schmuck, der Vorsitzende des St. Gerhardswerks, Johannes Weißbarth, die ehemalige ungarische Wirtschaftskonsulin Dr. Zsuzsa Zöldág, die Erste Beigeordnete von Gerlingen, Martina Koch-Haßdenteufel, der ehemalige Erste Beigeordnete von Ger-lingen, Dietrich Schönfelder und zahlreiche Gerlinger Stadträte.

»Die Heimatvertriebenen sind Brückenbauer im besten Sinn. Sie schaffen Verbindungen zwischen gestern und heute, zwi-schen alt und jung und zwischen Ost und West,« betonte Staatssekretär Rudolf Köberle. Er überbrachte die Grüße von Minister-präsident Günther Oettinger und Innenminister Heribert Rech, dem Landesbeauftragten für Vertriebene, Flüchtlinge und Aus-siedler. 

Seit der politischen Wende seien viele Gruppen von Heimatvertriebenen eine Art Avantgarde der Versöhnung. Sie würden die Landessprache sprechen, hätten immer noch intensive Kontakte und leisteten karitative Arbeit. Manche seien zu Ehrenbürgern ihrer Heimatgemeinde ernannt worden. Damit seien die Heimatvertriebenen Multiplikatoren der Völkerverständi-gung. »In diesem Prozess funktionieren die menschlichen Begegnungen oft problemloser, als offizielle politische Zusammenar-beit. Politik mag zwar den Boden für Brücken bereiten. Meistens sind es aber die Menschen, die der Politik voraus sind«, so Köberle.

 Die Vorfahren, die im 18. Jahrhundert aus dem Südwesten Deutschlands ausgewandert seien, hätten sich mit ei-sernem Willen, harter Arbeit und Ausdauer Raum für ein besseres Leben geschaffen. Diese Eigenschaften hätten die Heimat-vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg auch in Deutschland zu anerkannten Mitbürgern gemacht.
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