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AKTUELLES VON DEN UNGARNDEUTSCHEN

Elisabeth Sandor-Szalay: "Die Pflege und Forderung des ungarndeutschen kulturellen Erbes ist kein abstraktes Ziel, sondern eindeutig und zweifellos der Weg zur Selbsterkenntnis und Identitatsbildung der nächsten Generationen."

Jugendliche, Forschende und engagierte Vorbilder bei der Jublläumsgala der Ungarndeutschen ausgezeichnet
Elisabeth Sandor-Szalay: \"Die Pflege und Forderung des ungarndeutschen kulturellen Erbes ist kein abstraktes Ziel, sondern eindeutig und zweifellos der Weg zur Selbsterkenntnis und Identitatsbildung der nächsten Generationen.\"
Die Trägerinnen und Träger der Ehrennadel in Gold für das Ungarndeutschtum und des Otto-HeinekPreises: Dr. Viktoria Muka, Dr. Elisabeth Sandor-Szalay, Udo Pörschke, Dr. Viktoria Nagy, Dr. Gabriella S6s (v.l.n.r.)
Die Landesgala 2026 der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen - inzwischen bereits die 30. - fand am 10. Januar, dem Tag der ungarndeutschen Selbstverwaltungen, im Budapest Kongresszentrum statt. Die Veranstaltung bot erneut eine besondere Gelegenheit, gemeinsam die kulturelle Vielfalt, das historische Erbe und die zukunftsweisenden Werte der ungarndeutschen Gemeinschaft zu feiern - auch wenn das diesmal ausgesprochen ungünstige Wetter die Anreise vieler Gäste erschwerte und zu Verkehrsbehinderungen führte.

Bei der Veranstaltung begrüßte Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, die anwesenden Gäste. Sie betonte, dass die Stärke der Gemeinschaft im bewussten Zusammenhalt, in der Achtung vor der Vergangenheit und in der verantwortungsvollen Gestaltung der Zukunft liege. Hervor hob sie, dass die Strategie der LdU auf der Bewahrung der Traditionen, deren zeitgemäßer Weiterführung sowie auf der aktiven Ansprache der jungen Generationen beruhe. Zugleich wies sie darauf hin, dass die kommende Zeit der ungarndeutschen Gemeinschaft eine besondere Verantwortung auferlege: Angesichts der bevorstehenden Parlamentswahlen seien eine aktive Beteiligung und die Stärkung der Wählerregistrierung unerlässlich. Wie sie formulierte, werde die Zukunft der Gemeinschaft nicht durch die Entscheidungen anderer bestimmt, sondern durch die eigene Verantwortung: ,,Denken wir alle daran - gerade in den Gedenkjahren der Vertreibung und Verschleppung-, wofür unsere Vorfahren gelitten haben: für ihr Deutschsein! Das Mindeste ist, dass wir uns dafür einsetzen! Das schulden wir ihnen!"

Dr. Elisabeth Sandor-Szalay, die kürzlich aus dem Amt geschiedene stellvertretende Ombudsfrau für Nationalitätenrechte, brachte in ihrer Festansprache ihren Dank gegenüber der ungarndeutschen Gemeinschaft für die jahrzehntelange, konsequente und wertschaffende Arbeit zum Ausdruck, mit der sie die nationalitätenrechdichen Rahmenbedingungen mit lebendigem Inhalt füllt. Sie betonte, dass die Stärke der Ungarndeutschen in der generationenübergreifenden Solidarität, im Dialog sowie in jener Offenheit liege, mit der sie Traditionspflege und moderne Kommunikationsformen einander ergänzend einsetzen. Zugleich wies sie darauf hin, dass in einer von Krisen und Unsicherheiten geprägten Welt der Respekt vor kultureller Vielfalt, die Zusammenarbeit zwischen den Nationalitätengemeinschaften sowie die Einbindung junger Menschen in gemeinschaftsrelevante Entscheidungsprozesse besonders an Bedeutung gewinnen. Hervor hob sie, dass das Jahr 2026 - als Jahr der Parlamentswahlen - von entscheidender Bedeutung für die ungarndeutsche Gemeinschaft sei, und äußerte ihre Überzeugung, dass die Sicherung der parlamentarischen Vertretung auch weiterhin von zentraler Bedeutung für die Zukunft der Gemeinschaft sei.
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