archivierte Ausgabe 11/2009 |
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Donauschwäbische Kulturstiftung Baden-Württemberg ermöglicht Zusammenarbeit von Theatern |
| Kooperation der Badischen Landesbühne Bruchsal und des Deutschen Staatstheaters Temeswar |
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»Goethe-Lenau-Faust, Erkundung eines Mythos« am Deutschen Staatstheater Temeswar Foto: Antal Botond |
»Die Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg wird die Zusammenarbeit mit Institutionen, die in Rumänien, wie auch in den andern Ländern, in denen die Stiftung tätig ist, vor allem zur Förderung und Stärkung der deutschen Sprache beitragen, intensivieren«, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Senator E.h. Hans Beerstecher, nach der Premiere der Koproduktion »Goethe.Lenau.Faust« zwischen der Badischen Landesbühne Bruchsal und dem Deutschen Staatstheater Temeswar. Die Donauschwäbische Kulturstiftung hat die Zusammenarbeit der beiden Ensembles seit mehreren Jahren ideell und materiell unterstützt, so auch diese Koproduktion, deren Premiere im Rahmen eines Festaktes am 1. Oktober in Temeswar stattfand.
Staatssekretär Dr. Dietrich Birk Mdl vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, konnte sich von den traditionell guten Beziehungen zu Rumänien, insbesondere im Kulturbereich, ein Bild machen. Zur Koproduktion, die finanziell maßgeblich vom Wissenschaftsministerium gefördert wurde, erklärte Staatssekretär Birk: »Ich wünsche mir viele solcher Gemeinschaftsprojekte, die eine Plattform zur Verständigung schaffen. Das Land wird solche Aktivitäten deshalb auch in Zukunft nach Kräften fördern. Ich freue mich, dass diese beeindruckende Inszenierung im Februar in Bruchsal zu sehen sein wird«. Der Geschäftsführer der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg, Dr. Eugen Christ, würdigte in seinem Grußwort die kulturelle Bedeutung solch eines Projektes, das gleichermaßen den jeweiligen Theatern wie auch ihrem Publikum zu Gute kommen: »Diese Koproduktion ist ein Vorzeigeprojekt, das wie kaum ein anderes auch die drei wesentlichen Ziele der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg in vereinigt: Die deutsche Sprache – Theater ist Sprache – die deutsche Kultur – Theater ist Kultur – und die Artikulation der beiden, deutsche Sprache und deutsche Kultur, im Rahmen des zusammenwachsenden, staatenübergreifenden Europa.«
Die Partnerschaft wurde von der Donauschwäbischen Kulturstiftung angeregt; Franz Csiky, ehemals Dramaturg an beiden Häusern nutzte seine Kontakte um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Der Partnerschaftsvertrag wurde 2005 in Temeswar vom Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Gheorghe Ciuhandu als Schirmherr unterzeichnet, 2006 in Bruchsal von Innenminister Heribert Rech. Seither gab es zahlreiche Formen des Austausches von Schauspielern, Dramaturgen, Theaterpädagogen, Spielleitern und Technikern aber erst mit »Goethe.Lenau.Faust«, in der Regie des Bruchsaler Intendanten Carsten Ramm, entstand eine gemeinsame Inszenierung an der je vier Darstellerinnen und Darsteller aus beiden Theatern mitwirken. Das Premierenpublikum belohnte das Ergebnis dieser Koproduktion mit lang anhaltendem Applaus. [...]
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