archivierte Ausgabe 9/2010 |
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| Die neue Schriftleiterin |
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| Ihre Beiträge zu |
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| Zum Feierabend |
Strohpuppen künden vom Einbringen der Getreideernte |
| Körperlich schwer war zuhause in Wudigeß die Arbeit im Schnitt und beim Trett’n |
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| Der »Trettplatz« der Familie Eckstein in Wudigeß (Budakeszi) |
Weizen, Mais und Reis zählen zu den Grund-, ja Hauptnahrungsmitteln der Menschen, aus denen sie Brote, Nudeln und viele weitere Köstlichkeiten zubereiten. Gleichfalls sind Weizen und Mais zur Fütterung der Schweine und des Geflügels sowie in den letzten Jahren als Energiepflanzen zur Stromgewinnung und zum Heizen von großer Bedeutung. Die Aussaat des Wintergetreides erfolgt nach der Raps-, Rüben- oder Maisernte, die in Deutschland ab Mitte September vonstatten geht, nachdem zuvor der Boden vorbereitet wurde.
Die Samenkörner von Winterweizen und Wintergerste nutzen die feuchten Herbsttage zum Keimen und verbringen den Winter in Form kleiner Pflänzchen, die auch große Kälte vertragen können. Schnee schützt sie vor Frost. Wenn sich im Frühjahr die Erde erwärmt, beginnen Weizen und Gerste wieder zu wachsen. Das reife Korn wird an der Gelbfärbung der Pflanzen und Felder erkannt, so dass etwa Mitte Juli bis Ende August durchweg mit hochtechnisierten, oft mehr als zehn Tonnen schweren Mähdreschern die Ernte des Brot- und des Futtergetreides, die vollautomatisch abläuft, erfolgt. In den modernen, schallisoliert- und klimatisierten Mähdreschern befinden sich spezielle Siebe, die an die Größe des Korns angepasst sind, das nach dem Drusch in die Lagerhäuser gebracht wird. Dort steht das Getreide zum weiteren Verkauf Mühlen sowie Futtermittelherstellern zur Verfügung. [...]
Rosina Schmalzhaf
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