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Kultur

Ein neues Standardwerk über die Donauschwaben

Präsentation des neuen Buchs über die Donauschwaben von Gerhard Seewann und Michael Portmann im Ungarischen Kulturinstitut in Stuttgart
Gerhard Seewann, Michael Portmann, Christian Glass und Ingeborg Szöllösi bei der Buchvorstellung im Ungarischen Kulturinstitut in Stuttgart.
Foto: kjl
Das neue Buch von Prof. Dr. Gerhard Seewann und Dr. Michael Portmann über die Geschichte der Donauschwaben, herausgegeben vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Potsdam und vom Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm, wurde am 14. Februar im Ungarische Kulturinstitut in Stuttgart im Rahmen einer Buchpräsentation vorgestellt. Naturgemäß fand die Veranstaltung besonders unter den Ungarndeutschen großes Interesse.

Nach der Begrüßung durch den Direktor des Kulturinstituts, Dr. Dezső Szabó , stellte Dr. Ingeborg Szölllösi, Südosteuropa-Referentin des Deutschen Kulturforums östliches Europa die Autoren Gerhard Seewann und Michael Portmann vor. Die beiden Historiker gaben in kurzen Referaten Einblicke in Themen des Buchs. Bei Seewann war es die Zeit der Ansiedlung im 18. Jahrhundert, bei Portmann die konfliktreiche Zeit im und nach dem Zweiten Weltkrieg. Gerhard Seewann hatte 2007 bis 2015 die Stiftungsprofessur für die Geschichte der Deutschen im südöstlichen Mitteleuropa an der Universität Fünfkirchen (Pécs) inne. Von ihm stammt das umfangreiche Werk »Geschichte der Deutschen in Ungarn«. Michael Portmann ist seit 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der historischen Kommission der österreichischen Akademie der Wissenschaften. Er verfasste das Werk »Die kommunistische Revolution in der Vojvodina 1944–1952«. Beide erforschen seit vielen Jahren die Geschichte der Donauschwaben, konnten immer wieder mit Neubewertungen vermeintlich erforschter Themen aufwarten und sind somit ausgewiesene Kenner der südosteuropäischen Geschichte.

Das Buch schlägt einen Bogen von der Ansiedlung der »Schwaben« im 18. Jahrhundert, die in den größeren Zusammenhang von Wanderungsbewegungen der Neuzeit eingebettet wird, über das Leben in der Donaumonarchie und die politische Mobilisierung der Volksgruppen, den Leidensweg der Minderheiten in den kommunistischen Regimen bis in die Gegenwart. Die Autoren achten darauf, die besonders nach der Aufteilung des Königreichs Ungarn sehr unterschiedlichen Entwicklungen der deutschen Minderheitengruppen zu differenzieren.

Im Rahmen der Buchvorstellung folgte eine Fragerunde, die von Christian Glass, dem Leiter des Donauschwä bischen Zentralmuseums in Ulm, moderiert wurde. Mit vielen Fragen und Ergänzungen meldeten sich interessierte Zuhörer zu Wort. Im Anschluss an die Buchvorstellung gab es Weine aus ungarndeutschen Weingütern, die Matthäus Rauschenberger von Donauschwaben-Wein präsentierte.
Klaus J. Loderer
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