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Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts

In Ungarn engagierte sich Gräfin Theresia Brunszvik für die Einrichtung von Kindergärten
Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts
Kindergarten (Ovoda) in Wudigeß (Budakeszi) – Kinder der Jahrgänge 1934–1936)

Sein prägender Satz: »Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts« war seine Devise. Es war sein Leitsatz, den er als Pädagoge formte, der Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782–1852). Im Jahre 1805 hielt er sich zum Studium bei Johann Heinrich Pestalozzi in der Schweiz auf und unterrichtete als Lehrer ein Jahr an der Musterschule in Frankfurt, in der als Experimentierschule mit modernen pädagogischen Inhalten im Geiste Pestalozzis Unterricht erteilt wurde, und die daher den Namen Musterschule sich verdiente. Fröbel lebte ab 1806 als Hauslehrer zur Erziehung der drei Söhne einer adligen Frankfurter Familie und war mit diesen von 1808 bis 1810 in dem Schweizer Pestalozzi-Institut in Yverdon bei Lausanne. 1811 kündigte er seine Hauslehrertätigkeit und studierte in Göttingen alte Sprachen, Physik, Chemie und Mineralogie. Er beschäftigte sich in seinem Haus im thüringischen Blankenburg mit dem Entwerfen von Spiel- und Lernmaterialien, erkannte dabei den bildenden Wert von Grundformen und begann mit der Produktion und dem Versand der Spielwaren. Nach seinen Zeichnungen und Entwürfen wurden seine berühmten Spielsachen: Kugel, Walze und Würfel sowie die durch Teilung des Würfels entstandenen Bausteine aus Holz gefertigt.

Dies machte den Pädagogen so populär, dass ihm am 21. April 1839 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Blankenberg verliehen wurde. Im Juni desselben Jahres eröffnete er im »Haus über dem Keller«, heute das Friedrich-Fröbel-Museum, eine »Spiel- und Beschäftigungsanstalt«. [...]

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