Unsere Post – Startseite
Startseite » Archiv » 2012 » Ausgabe 10 » Kultur
Die neue Schriftleiterin
Ihre Beiträge zu
Familiennachrichten und andere Meldungen senden Sie bitte an
die Schriftleitung.
Kultur

Studien zur Antike und ein maurisches Märchenschloss

Ausstellung über den Architekten Karl Ludwig von Zanth im Haus der Heimat in Stuttgart
Studien zur Antike und ein maurisches Märchenschloss
Das Wilhelma-Theater in Bad Cannstatt, Stahlstich von Franz Abresch 1841
Die meisten Besucher lockt die Wilhelma in Stuttgart durch ihre exotischen Tiere an. Doch sind auch die Gebäude überaus sehenswert. Eigentlich wurde die Wilhelma nämlich gar nicht als zoologischer Garten errichtet. Diese Nutzung kam erst im 20. Jahrhundert hinzu. Ursprünglich handelte es sich bei der Wilhelma um ein könig- liches Lustschloss im maurischen Stil aus dem 19. Jahrhundert.

Erstmals wird dem Architekten der Stutt- garter Wilhelma eine Sonderausstellung gewidmet. Über diesem Hauptwerk ist Karl Ludwig Wilhelm von Zanth (1796 bis 1857) als Person fast völlig in Verges- senheit geraten. Das Leben dieses faszinierenden Baumeisters, der mit allen großen Geistern seiner Epoche in Kontakt stand, wird von seiner Kindheit im jüdischen Breslau bis zu seinem Tod als württembergischer Hofbaumeister nachgezeichnet.

Einen prägenden Eindruck auf sein späteres Schaffen in Stuttgart hatte seine Tätigkeit im Atelier des eigentlich aus Köln stammende Architekten Jakob Ignaz Hittorff in Paris. Dort war Zanth an wichtigen Bauprojekten beteiligt. Mit Hittorff reiste Zanth nach Sizilien. Zusammen studierten sie antike Tempel und ent- deckten Reste originaler Farbigkeit an diesen Bauten. Die Publikation ihrer Stu- dien zur Polychromie antiker Bauten sorgte in Europa für einen ziemlichen Wirbel, hatte sich doch damit das klassizistische Bild einer weißen Antike als falsch herausgestellt. Entsprechend gestalteten Hittorff und Zanth die von ihnen entworfenen Räume in einer üppigen Farbigkeit.
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite

Sie haben die Wahl ...
weitere Infos
Anzeigen
Mit Anzeigen und Inseraten erreichen Sie Ihre Zielgruppe. Anzeige aufgeben
Unsere Post
Telefon: +49 (0) 711 44 06-140 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | AGB | Datenschutz | Impressum | Barrierefreiheit