archivierte Ausgabe 3/2013 |
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| Rückblick |
60. Ulmer Schwabenball der LDU |
| Zu einem lustigen »Gesangswettbewerb« verbandelten sich die Langenauer Landfrauen und die Mosbacher Sänger |
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| Donauschwäbische Tanz- und Trachtengruppe Ulm/Neu-Ulm |
Nach alter Tradition feierte die Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn am 26. Januar dieses Jahres ihren 60. Schwabenball und den 15. Landesschwabenball im Rasthaus Seligweiler bei Ulm. Der schöne Brauch aus der alten Heimat, der in Ulm vor 60 Jahren zum ersten Mal gefeiert wurde, ist hier zur Tradition und zu einem großen Brauchtums- und Trachtenfest geworden. Trachten sind inzwischen zwar nicht mehr so viele zu sehen, was der Feierlaune aber keinen Abbruch tut. Das Lied der Ungarndeutschen »Seid gegrüßt ihr deutschen Brüder« schallte an diesem Abend aus 180 Kehlen durch den restlos gefüllten Saal.
Der Vorsitzende Johann Kerner gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass es uns gelingen möge, diese schöne Tradition weiterhin fortzusetzen, damit die Sitten und Bräuche aus der alten Heimat nicht vergessen werden.
Als Ehrengäste konnte der Kreisvorsitzende den BdV-Kreisvorsitzenden Joachim Wendt, den Bundesvorsitzenden der Donauschwaben Hans Supritz, Dr. Swantje Volkmann und Henrike Hampe vom Donauschwäbischen Zentralmuseum sowie Stadtrat Keppler begrüßen.
Zur Freude der zahlreich erschienenen Gäste tanzte die Donauschwäbische Tanzund Trachtengruppe Ulm/Neu-Ulm mit viel Schwung und Temperament wieder bekannte Tänze aus der alten Heimat. Mit dem Lied »Veilchenblaue Augen« sangen sie sich in alle Herzen.
Zu unserem 60. Schwabenball haben wir uns als Schmankerl den Singkreis aus Mosbach eingeladen. Mit ihren wunderschön vorgetragenen traditionellen Liedern sorgten sie für beste Stimmung. Dazu haben auch die Langenauer Landfrauen mit ihren originellen, humorvollen Darbietungen beigetragen. Den altbekann ten und bewährten Stammtisch-Musikanten gelang es wiederum mit ihrer schmissigen Musik die Tanzfläche den ganzen Abend zu füllen.
Der alte Brauch, beim Schwabenball einen Rosmarinstrauß zu verlosen, wurde auch in diesem Jahr beibehalten. Strahlende Gewinnerin war Elfriede Faldum aus Langenau. Mit dem Rosmarinstrauß im Arm wirbelte sie zu Walzerklängen mit ihrem Tanzpartner leichtfüßig übers Parkett. Gute Stimmung herrschte auch nach den offiziellen Darbietungen. Zu einem lustigen »Gesangswettbewerb« verbandelten sich die Langenauer Landfrauen und die Mosbacher Sänger. Es war eine Freude ihnen zuzuhören.
Der Vorsitzende Johann Kerner zeigte sich mit dem Verlauf des Abends sehr zufrieden. »Wir haben wieder viel Lob für unseren Ball bekommen und im nächsten Jahr werden wir wieder dazu einladen.«
Die unvergessene Zeit in der alten Heimat lebt durch die Fortführung solcher Traditionen wieder auf und bleibt noch lange nach dem Schwabenball in der Erinnerung.
Elsa Koch
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