archivierte Ausgabe 6/2012 |
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| Titelthema |
Aufbruch entlang der Donau 1712 |
| Auftaktveranstaltungen in Ulm zum Auswanderungsjubiläum |
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Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner eröffnet die Ausstellung »Auswanderung aus Ulm entlang der Donau 1712–2012«
Foto: kjl |
Vor 300 Jahren zogen die ersten Auswanderer aus Ulm donauabwärts ins Königreich Ungarn. Der Grundherr Graf Károly warb in Süddeutschland Bauern für seine Besitzungen in Sathmar an. Die Stadt Ulm nimmt dieses Jubiläum zu einem ganzen Reigen an Veranstaltungen. Den Auftakt bildete die Eröffnung der Ausstellung »Schwaben an der Donau, die Ansiedlung in Ungarn im 18. Jahrhundert und ihre Folgen« am 10. Mai. Ulms Kulturbürgermeisterin Sabine Mayer-Dölle begrüßte die Gäste im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm. Zwei Räume waren dicht gefüllt mit Besuchern bei der Ausstellungseröffnung. Unter den Gästen waren auch die ungarische Konsulin Dr. Edit Masika aus München und Gerlingens Bürgermeister Georg Brenner.
»Dank dieser Ausstellung können wir Einblick nehmen in die Zeit und das Leben der Siedler im Donauraum. In das Leben der Donauschwaben, die ein Stück unserer Identität und unserer Kultur geworden sind.« Das sagte der Amtschef des Innenministeriums, Ministerialdirektor Dr. Herbert O. Zinell. Die Ausstellung sei Teil der Aktivitäten zum Jubiläumsjahr »300 Jahre Auswanderung entlang der Donau«. Es gebe in diesem Jahr für Baden-Württemberg und seine Bürger ein weiteres Jubiläum zu feiern, denn das Land begehe seinen 60. Geburtstag. Auch dieses Jubiläum habe mit den Vertriebenen, mit den Donauschwaben zu tun. Dr. Zinell: »Ohne die Heimatvertriebenen hätte es das Land Baden-Württemberg möglicherweise gar nicht gegeben.« [...]
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