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Zum Feierabend

22 Jahre für den Landesverband

Hans Schmuck war von 1995 bis 2017 Landesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn in Bayern. Seine Abschiedsrede mit einem ausführlichen Rückblick drucken wir nachfolgend ab.
Hans Schmuck
Foto: privat
Es ist heute fast auf den Tag genau 22 Jahre her, dass ich in der Mitgliederversammlung am 18. Oktober 1995 zum Landesvorsitzenden der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn in Bayern gewählt wurde.

Ich habe dieses besondere Ehrenamt als Landesvorsitzender der LDU Bayern immer gerne ausgeübt. Heute möchte ich den Vorsitz jüngeren Händen übergeben und nicht mehr kandidieren.

Mein Engagement über diese lange Zeit wäre nicht möglich gewesen, wenn mich meine Frau Karin nicht so viel unterstützt hätte. Und bei allen Mitgliedern, dem Vorstand, bei meinen Landsleuten und Freunden herzlich bedanken, sondern selbstverständlich auch deren Ehefrauen, die sich so häufig mit engagiert haben. Mein Dank gilt auch den Trachtengruppen der Deutschen aus Ungarn und der Banater Trachtengruppen in Geretsried.

Besonders danke ich meinem Stellvertreter Georg Hodolitsch für die gute Zusammenarbeit. Ich hatte in der Mitgliedervesammlung 2014 um Unterstützung für meine Tätigkeit als Vorsitzender geben. Er erklärte sich dazu bereit und hat meinen Wunsch, zu meiner Zufriedenheit auch gut erfüllt.

Heimat und Geschichte ist mein Thema. Ich gehöre ja noch der Erlebnisgeneration an. Mit meiner Mutter und meiner Schwester wurde ich aus Ungarn 1946 nach Deutschland (Amerikanische Zone) ausgewiesen. Ich fühle mich mit meinen Landsleuten sowohl in der alten wie in der neuen Heimat bis heute stark verbunden. Schon in meiner Jugend habe ich mich für Geschichte interessiert, besonders für die Geschichte der Ungarndeutschen. Und ich habe dieses Wissen ständig erweitert. Durch viele Gespräche mit Freunden und Landsleuten aus der Erlebnisgeneration – besonders auch mit meinem verstorbenen Freund Josef Stammler habe ich viel auch über das persönliche Schicksal und das Leben meiner ungarndeutschen Landsleute erfahren.

Als langjähriger Vorsitzender der Südostdeutschen Landsmannschaft Geretsried-Wolfratshausen fühle ich mich auch den Banatern und den Donauschwaben freundschaftlich verbunden. Viele Gespräche und Kontakte bestätigten mir, was der Text unseres Hymnus so ausdrückt: »Wir sind eines Volkes Söhne«. Dank meiner Ungarischen Sprachkenntnisse – ich bin in meiner Kindheit zweisprachig aufgewachsen – habe ich mich auch intensiv mit meiner alten Heimat Ungarn ausgetauscht und fühle mich ihr ebenfalls eng verbunden. Immer wieder reiste ich dort hin, nicht nur um die wunderschöne ungarische Landschaft, Kultur und Speisen zu genießen, sondern auch um zu erfahren, was die Menschen in Ungarn heute bewegt.

Ich möchte Ihnen einen kurzen Überblick über meine Aktivitäten geben, bei denen ich die Belange der LDU stets mit vertreten habe als: Vorsitzender der Delegiertenversammlung des LDU-Bundesverbands, Landesvorsitzender im Bund der Vertriebenen in Bayern (BdV), Mitglied im Bayerisch-Ungarischen Forum, Vorsitzender und Ehrenvorsitzender der Südostdeutschen Landsmannschaft (22 Jahre), Stadtrat in Geretsried (16 Jahre), Mitglied Trachtengruppe der Deutschen aus Ungarn und der Trachtengruppe Banater Schwaben in Geretsried, Mitglied der CSU und Vorstandsmitglied in den CSU Arbeitskreisen Union der Vertriebenen UdV) und der Senioren Union, KAB-Mitglied, Beirat im Museumsförderverein in Geretsried.

Dazu gehörten die kontinuierliche Kontaktpflege zu den Redakteuren der in Budapest erscheinenden Neuen Zeitung und der Heimatzeitung Unsere Post. Und es gehörte die Teilnahme an zahlreichen Veranstaltungen von Studientagungen bis zum Bundesschwabenball dazu.

Ich möchte anmerken, dass durch mein Engagement, meine Reisen und Teilnahme an Veranstaltungen der Landsmannschaft keine Kosten entstanden sind. Gerne habe ich dafür mein privates Arbeitszimmer und meine selbstfinanzierte Kommunikationstechnik zur Verfügung gestellt. Dies diente gleichzeitig als Archiv für die Dokumentation meiner vielfältigen Aktivitäten für die Landsmannschaft. Wer selbst engagiert ist, weiß ja, dass Vereinsarbeit heute auch immer einiges an Bürokratie mit sich bringt.

Einige Highlights, an man sich gerne erinnert: An was ich mich sicher gerne erinnern werde, sind einige Highlights meiner Amtszeit. Projekte und Begegnungen, für die ich mich besonders eingesetzt habe und die, so hoffe ich, auch anderen in bester Erinnerung bleiben werden: Im Jahr 1997 wurde der LDU-Bayern in Abstimmung mit dem Bezirksbauamt und der Landsmannschaft der Donauschwaben in Bayern im Haus der Donauschwaben ein eigener Raum im ehemaligen Bezirksamt Haar zugewiesen. Die Vorstandsmitglieder haben ihn als Ungarndeutsche Stube eingerichtet. Am 20. Oktober 2012 feierten wir dort den Ungarndeutschen Tag. Dazu wurde die Stube mit Möbeln aus Harta (Ungarndeutsches Dorf) neu eingerichtet. Auch das ungarische Konsulat war bei der Feier vertreten. Ausgezeichnet betreut wurde die Stube von Josef Schüler (+) und seiner Frau. [...]
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