archivierte Ausgabe 8/2012 |
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| Titelthema |
| Zu Fuß und per Rad in die Partnerstadt |
| 25 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Gerlingen und Tata |
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| Die Stafettenläufer aus den Partnerstädten vereint nach der Ankunft in Tata |
Eine besondere Idee, die fast tausend Kilometer zwischen den Partnerstädten Gerlingen und Totis (Tata) zurückzulegen, hatte die Stadt Gerlingen schon vor fünf Jahren. Nun stand das 25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft an und auch dazu wurde wieder ein Stafettenlauf von Ger- lingen nach Ungarn organisiert. Bürgermeister Georg Brenner und Haupt- amtsleiter Erich Gscheidle scheuten mit zahlreichen weiteren Gerlingern die kör- perliche Anstrengung nicht. Auch in der slowakischen Partnerstadt hatte man die Idee aufgegriffen. Und pünktlich lief man in Tata ein und wurde dort am 15. Juni gebührend vor dem Schloss empfangen. Die Trachtendarbietungen gingen dann etwas unter ob der Wiedersehensfreude. Auch eine bequemer mit dem Bus angereiste Delegation aus Gerlingen, für die der stellvertretende Bürgermeister Horst Arzt die Leitung übernommen hatte, war inzwischen angekommen.
Die eigentlichen Feierlichkeiten begannen mit einer Gedenkveranstaltung in der Heilig-Kreuz-Kirche. Zwei historische Vorträge gingen auf die Vertreibung ein. Katalin Gajdos-Frank vom Jakob-Bleyer-Heimatmuseum in Wudersch (Budaörs) beschäftigte sich mit dem Schicksal der Ungarndeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg und ging besonders auf die Unterdrückung und Verfolgung der nicht vertriebenen Ungarndeutschen ein. Dr. Katalin Vadkerty aus Érsekújvár (Nové Zámky) ging auf die Umsiedlung der Ungarn aus der Tschechoslowakei ein. Anschließend wurde in der Aula der Bernát-Menner-Musikschule eine Ausstel- lung über die Vertreibung eröffnet. Das Thema Ungarndeutsche zog sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung. Immer wieder wurden Bezüge zu deren Geschichte deutlich. [...]
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