archivierte Ausgabe 8/2010 |
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| Titelthema |
| Zehn Jahre Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm |
| Innenminister Heribert Rech bei Museumsfest |
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| Derzeit zeigt das Donauschwäbische Zentralmuseum eine Ausstellung über die Kulturhauptstadt Fünfkirchen (Pécs) |
Mit einem großen Fest feierte das Donauschwäbische Zentralmuseum sein zehnjähriges Bestehen. Der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech, Vertreter des konsularischen Corps der thematisch beteiligten Länder, der Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner und Vertreter der Landsmannschaften gaben sich am 8. Juli im Museum die Ehre. Auf den Tag genau vor zehn Jahr war das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm eröffnet worden. Seither hat das Museum mit einer Vielzahl von Aktivitäten und Ausstellungen auf sich aufmerksam gemacht.
Um die Zukunft des Donauschwäbischen Zentralmuseums in Ulm mache ich mir keine Sorgen. Im Gegenteil: Die bedeutende und erfolgreiche Einrichtung hat eine gute Zukunft. Hier werden Kultur und Geschichte der Donauschwaben als Band zu den Herkunftsländern der donauschwäbischen Landsleute erhalten und gepflegt.« Das sagte der Landesbeauftragte für Vertriebene, Flüchtlinge und Aussiedler, Innenminister Heribert Rech, zum zehnjährigen Jubiläum des Donauschwäbischen Zentralmuseums.
Der Donauraum werde in den nächsten Jahren immer stärker in den Blickpunkt auch der Europäischen Union treten. Die vielen Aktivitäten des Zentralmuseums könnten hier einen wichtigen Beitrag für die Stärkung des Donauraums und damit auch für das weitere Zusammenwachsen Europas leisten. Auch die vielen Jugendveranstaltungen und Schüleraustauschprojekte leisteten einen unverzichtbaren Beitrag im Land und in den Herkunftsgebieten. Rech: »Die jungen Menschen sind unsere Zukunft, von ihnen wird das weitere Zusammenwachsen Europas maßgeblich abhängen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass in der jungen Generation das Verständnis füreinander geweckt wird.« [...]
Klaus Loderer
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