archivierte Ausgabe 8/2012 |
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| Rückblick |
Schambeker feierten ihren Kiritog in Nattheim |
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| Vor der Kirche in Nattheim: Margit Gallina, Altbürgermeister Henle, Bürgermeister Bereska, Pater Martin A. Jelli und die Anni Pfeiffer |
Wenn der Heimatverein der Schambeker alljährlich zum traditionellen Kiritog in die Patengemeinde Nattheim einlädt, dann wird es jedes Mal ein bewegendes und schönes Fest. Die Erinnerungen an die ehemalige Heimat, die in der Dorfgemeinschaft gelebten Bräuche und Traditionen, ganz besonders aber der beliebte Kritog, der ein Höhepunkt im Kirchenjahr war, bleiben den hier in ihren neuen Heimatgemeinden lebenden Schambekern unvergesslich.
Diese Erinnerungen sind auch der Anlass, dass Jahr für Jahr Landsleute und Freunde nach Nattheim kommen, um gemeinsam den Kiritog zu feiern.
Mit dem Einzug der Ministranten, der Trachtenträgerinnen Margit Gallina und Anni Pfeiffer und des Zelebranten Pater Martin A. Jelli begann der heimatliche Festgottesdienst. Von Herzen gesungen wurde die Michael-Haydn-Messe »Hier liegt vor deiner Majestät«, musikalisch von der Nattheimer Blaskapelle unter der Leitung von Peter Schröppel hervorragend begleitet.
Die Vergangenheit lebte in den Landsleuten wieder auf, als während des Gottesdienstes der Schambeker Kirchenmarsch erklang, wie auch der Trauermarsch »Teure Mutter«, der zum Gedenken an die Verstorbenen gespielt wurde.
In seiner Predigt erinnerte Pater Martin an die Bedeutung des Kirchweihfestes. Nach dem christlichen Glauben wurde im 5. Jahrhundert die Geburt Johannes des Täufers auf den 24. Juni festgelegt. [...]
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